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Infoveranstaltung zum Rückbau des AKW Mülheim- Kärlich

Am 22.09. lud die Rheinland-Pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke zu einer Informationsveranstaltung bei der der Fortschritt des Rückbaus des stillgelegten AKW Mülheim- Kärlich erörtert wurde. Die Veranstaltung wurde von zahlreichen Mitgliedern des Anti-Atom-Netzes Mittelrhein sowie dem Bündniss Bürgerinitiativen gegen das AKW Mülheim- Kärlich (BI) besucht. Im Vorfeld hatte die BI kritisiert, RWE versuche durch eine Stückelung der Abbaugenehmigungen einer förmlichen Erörterung aus dem Weg zu gehen.

Die Pressemitteilung der BI

AKW Mülheim-Kärlich - 24 Jahre Stilllegung

Das Atomkraftwerk Mülheim-Kärlich wird, nach rund 13 Monaten Betriebszeit, bereits seit 2004 abgebaut. Dies war die Folge eines jahrelangen Rechtsstreits, den private Bürger wie auch Kommunen aus der Umgebung des AKW Mülheim-Kärlich mit der Unterstützung von zahlreichen Menschen erkämpft haben. Wir hatten nach dem 9.9.1988 alle gehofft, dass die seit Anfang der 70er Jahre andauernde Skandalgeschichte um das AKW Mülheim-Kärlich nun endlich vorbei ist, nachdem das Ziel der Kläger, Bürgerinitiativen und vieler Menschen, nämlich die Stilllegung des AKWs, erreicht wurde. Dem war leider nicht so, da die RWE weiterhin alles versucht hatte, den Atommeiler wieder in Betrieb nehmen zu können. Erneut setzen sich die Bürger und Bürgerinitiativen gegen die Wiederinbetreibnahme auch juristisch erfolgreich ein und es folgte die endgültige Stilllegung des AKWs und der Abbau. Leider war damit die Skandalgeschichte immer noch nicht zu Ende, denn auch beim Abbau des AKW können radioaktive Stoffe freigesetzt und in die Umwelt abgegeben werden. Aus diesem Grund beteiligen wir (insbesondere die Bürgerintiative gegen das AKW Mülheim-Kärlich und die Bendorfer Umweltinitiative) uns weiterhin an dem Verfahren zum Abbau des AKW. In dem Zusammenhang haben wir auch zahlreiche Forderungen gestellt u.a. ein Öffentlichkeitsbeteiligungsverfahren. Dies wurde jedoch vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung abgelehnt.

Das Ministerium wird stattdessen am 22.9.2012 von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung in der Mehrzweckhalle Urmitz/Bahnhof Beethovenstraße 18 in Mülheim-Kärlich durchführen. Wir würden uns sehr freuen, wenn viele Bürger an der Veranstaltung teilnehmen würden.  Weitere Informationen zur Informationsveranstaltung unter: www.mwkel.rlp.de  

Einladungsschreiben der BI gegen sas AKW Mülheim-Kärlich

Übrigens: Am 9.9.2012 jährt sich zum 24 mal der Tag der Stilllegung des AKW Mülheim-Kärlich

Happy Birthday Montagsspaziergang

Koblenzer Atomgegner(-innen) spazieren schon seit über 1 Jahr für die Energiewende

Pressemitteilung 25.7.2011: Auch heute sind sie wieder in der Koblenzer Innenstadt zu hören: Sambatrommeln, Parolen für einen umfassenden Atomausstieg und eine wirkliche Energiewende, garniert mit frechen oder lustigen Songs, Antiatomsonnen oder Stromwechsel-Handzetteln. Der Montagsspaziergang ist wie jede Woche unterwegs, doch diesmal ist er ein ganz besonderer: Diese wöchentliche und in vielfacher Hinsicht bemerkenswerte Demo feiert Geburtstag.
Anmerkung: Seit September sind die Montagsspaziergänge immer 1x monatlich

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Montagsspaziergang - für die Energiewende!

Weiterhin montags auf die Straße -  für die Energiewende, den Klimaschutz, den Atomausstieg!

Und zwar jeden 1. Montag im Monat, also z. B. am 5. Dezember 2011, 2.Januar 2012 usw...

Dazwischen gibt es 14-tägig immer kleinere Aktionen, Mahnwachen, Infotische (Zeit/Ort gleich, also 17.30 Uhr am Löhrrondell) - siehe auf der linken Seite bei Terminen

Montagsspaziergänge

Lebendige Politikdiskussion unter freiem Himmel - Erstes „Kowwelenzer Palaver“ des AntiAtomNetzes geglückt

Pressemitteilung 28.6.2011:
Atomgegner, Menschen die sich konkret für eine wirkliche Energiewende engagieren und Bürgerinnen und Bürger, die unsere oft erstarrte Parteien- und Lobbyistendemokratie mit neuen Ideen weiterentwickeln wollen – sie alle waren eingeladen zu einem Montagsspaziergang mit Abschlussdiskussion der besonderen Art. Das 1, Kowwelenzer Palaver feierte am Montag eine gelungene Premiere. Lebendig, engagiert und vor allem knapp auf den Punkt gebracht wurde das Thema „Atomausstieg, Energiewende – was können wir von den Parteien noch erwarten“ auf dem Jesuitenplatz diskutiert.

Das Besondere daran war die enorme Beteiligung. Statt wie sonst üblich passiv langen und ermüdenden Reden von Partei- und Verbandsvertretern zuzuhören, konnte sich hier jeder kurz zu Wort melden, mit einer maximalen Redezeit von nur einer Minute. Das senkte die Barrieren und brachte Vielfalt und Dynamik in die Versammlung. Sehr viele der anwesenden über 60 Montagsspaziergänger ergriffen das Mikrofon und stellten ihre Forderungen, kritisierten die Parteien, berichteten von ihrer Teilnahme vom Grünen-Parteitag oder äußerten ihren massiven Protest gegen den verzögerten Atomausstieg.

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AUS bleibt AUS! - Großdemo am 28. Mai in Koblenz, 2000 waren dabei!

In über 23 deutschen Städten fanden am 28. Mai Demonstrationen gegen Atomenergie stattfinden, auch in Koblenz.

Unsere Forderungen:
Die abgeschalteten Atomreaktoren müssen aus bleiben und die übrigen Meiler schnellstmöglich vom Netz. Nach Expertenanalysen also bis 2015, spätestens! Ziel muss eine Versorgung aus 100% erneuerbaren Energien sein, die nicht auf Kosten der nachfolgenden Generationen geht.

In Koblenz demonstrierten - trotz der kurzen Vorbereitung und zahlreicher Parallelveranstaltungen - unglaubliche 2000 Menschen aus der ganzen Region. Bundesweit waren es über 160 000!!!

Wie toll die Stimmung war, seht ihr am besten aus den Fotos und Videos. Viel Spaß!

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Merkels Atomausstieg ist halbherzig - Erneuerbare statt Kohle!

Fukushima ist überall

AntiAtomNetz wird die Politik weiter kritisch begleiten und setzt die Montagsspaziergänge fort.

„Wer vor 4 Monaten ins Koma gefallen und jetzt wieder aufgewacht wäre - wie etwa bei dem Film „Good bye Lenin“ – würde die deutsche Energiepolitik kaum wieder erkennen. Nachdem noch vor kurzem Atom-Laufzeiten verlängert und beispielsweise vom Koblenzer MdB Dr. Fuchs sogar Laufzeiten von bis zu 60 Jahren gefordert wurden, hastet Bundeskanzlerin Merkel nach der anhaltenden Fukushima-Katastrophe und zahlreichen verlorenen Wahlen von Ausstiegsplan zu Ausstiegsplan. Was kommt da auf uns zu? Können wir uns im Vertrauen auf die Politiker jetzt zurücklehnen? Was haben wir schon erreicht, was müssen wir noch erstreiten, und wo müssen wir aufpassen? Diese Fragen bewegen zurzeit viele Atomkritiker/innen, natürlich auch das AntiAtomNetz Koblenz/nördl. Rheinland-Pfalz. Eines scheint allerdings klar: Die Hände in den Schoß legen können wir nicht“, so deren Sprecher Egbert Bialk.

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Koblenz und Umgebung demonstriert in Biblis

Koblenz und Umgebung demonstriert in Biblis

Koblenz und Umgebung demonstriert in Biblis. Mit 3 Bussen unterstützten wir die über 15 000 Atomgegner/innen vor Ort und forderten das Dauer-Aus für die beiden maroden RWE-Meiler. Bundesweit und an der Grenze zu Frankreich waren wir rd. 145 000.



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Wir legen wir eine Winterpause bis zum 4. März ein.

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Danach weiterhin Montagsspaziergänge jeden 1. Montag im Monat
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